Raum schneller warm? Dann verbraucht die Therme sicher mehr Energie
Das würde man meinen, Kim van Dijk aus Utrecht. Doch das ist nicht der Fall. Wir erklären es Ihnen gerne. Auch mithilfe eines Eimers.
Eines Eimers? Erzählen Sie. Stellen Sie sich vor, Sie füllen einen Eimer mit Wasser aus dem Hahn. Und Sie drehen den Hahn ein wenig weiter auf. Dann ist der Eimer schneller voll. Aber Sie brauchen nicht plötzlich mehr Wasser. So funktioniert es auch bei der Heiztherme.
Das klingt plausibel. Und nun die Version mit der Heiztherme und der Wärme im Raum.
Heiztherme kann früher einen Gang runterschalten
Mithilfe des SpeedComfort erreicht der Raum schneller die gewünschte Temperatur, da die Ventilatoren die Zirkulation der warmen Luft beschleunigen. Eine Heiztherme reagiert auf die Raumtemperatur, die am Thermostat angezeigt wird. Wenn der Raum warm genug ist, schaltet die Therme einen Gang runter. Das kann früher geschehen als ohne SpeedComfort. Zwar läuft die Heiztherme in der Startphase etwas stärker, dafür aber auch deutlich kürzer. Unterm Strich wird nicht mehr, sondern eher weniger Energie benötigt.
Kalter Rücklauf, höherer Wirkungsgrad
Sie werden merken, dass sich der Heizkörper dadurch früher etwas kühler anfühlt. Das ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass die Wärme des Heizkörpers gut an die Luft abgegeben wird. Und einen warmen Raum haben Sie lieber als einen warmen Heizkörper. Zudem ist es besser für eine Heiztherme, insbesondere für ein Brennwertgerät, wenn der Rücklauf des Wassers kälter ist. Dann ist der Wirkungsgrad höher. Noch ein Vorteil.